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Lehrgangsstruktur

 

Der berufsbegleitende Lehrgang zur Weiterbildung Atempädagogik umfasst 8 Module, die in drei Semestern durchlaufen werden.

 
 
Module
Semester/SWS
  ECTS 1 2 3
Atem-Selbsterfahrung 1
5,00
3,50
   
Didaktik 1
10,00
6,50
   
Ergänzende Theorie 1
5,00
3,00
   
Atem-Selbsterfahrung 2
5,00
 
3,50
 
Didaktik 2
10,00
 
7,00
 
Ergänzende Theorie 2
5,00
 
3,00
 
Didaktik 3
15,00
   
10,50
Ergänzende Theorie 3
5,00
   
3,00
 
Pro Semester finden 4 Wochenend-Seminare, 2 Vier-Tage-Seminaren, 5 Stunden Lehr-Einzelunterricht sowie alle 2 Wochen regionale Übungsgruppen statt.
 
4 Wochenend-Seminare
Sie finden inklusive der Vier-Tage-Seminare alle 4 Wochen statt, beginnen am Freitag um 13.00 Uhr und enden am Sonntag um 16.00 Uhr.
 
2 Vier-Tage-Seminare
Sie finden in der Regel von Donnerstag bis Sonntag statt, beginnen am ersten Tag um 10.00 Uhr und enden am vierten Tag um 16.15 Uhr.
 
5 Stunden Lehr-Einzelunterricht
Der Lehr-Einzelunterricht findet alle 4 Wochen statt und wird individuell abgesprochen.
 
Regionale Übungsgruppen
Sie finden alle 2 Wochen statt. Termine und Ort werden individuell abgesprochen. Die Aufgaben der Übungsgruppen sind die eingehende Aufarbeitung der Ausbildungsinhalte, das Üben von Einzel- und Gruppenunterricht und die gegenseitige Unterstützung im Weiterbildungsprozess.
 
Abschluss/Berufsbezeichnung
Nach erfolgreichem Abschluss des 3. Semesters sind Sie berechtigt die Berufsbezeichnung akademische/r AtempädagogIn zu führen.

Atem-Selbsterfahrung

Atem und Bewegung

Die Erfahrung des Atems in seinen Gesetzmäßigkeiten durch eingesetzte Bewegungen, Dehnungen, Druckpunkte und Sammlung wird vermittelt. Ein differenziertes Empfindungsbewusstsein wird entwickelt für die Spannung der Muskulatur, die Gelenke, den Rücken, die Haltung, die Atembewegung, die Atemräume, die Ausatemrichtungen, die Atemkraft, die Atemzentren, die Bewegung aus dem Atem, den Atemrhythmus und die spezifischen Qualitäten von Einatem, Ausatem und Atemruhe usw.
 

Atem – Bewegung – Stimme

Mit Hilfe von Atem, Bewegung und Stimme werden körperliche Grundlagen für die Stimmarbeit wie Haltung, Eutonus und Durchlässigkeit geschaffen, der natürliche, reflektorische Atem, „ganzheitliches Stützen” und Tonspannung, Tonlänge, Tonkraft erarbeitet. Anschließend wird die Erfahrung des zugelassenen Atems und der Atemgesetzmäßigkeiten beim Tönen von Vokalen und Konsonanten vermittelt und ein differenziertes Empfindungsbewusstsein für Atemräume sowie Tonus und Tonspannung entwickelt. Daraus entsteht Ton, Stimme und Sprache als lebendiger Selbstausdruck.
 

Didaktik

Didaktik Gruppenunterricht

Zunächst werden der Gruppenunterricht und die einzelnen Übungen (Ablauf, Sinn und Wirkung) detailliert besprochen. Im nächsten Schritt wird die/der Lernende wird zur/m Lehrenden durch die Umsetzung und Integration des erworbenen Erfahrungs- und Theoriewissens in die eigene Unterrichtstätigkeit. Es wird durch eigenes Unterrichten mit unterstützender Begleitung und fachlicher Rückmeldung des/der DozentIn gelernt Übungen anzuleiten, vorzuzeigen und zu korrigieren, einzelne Unterrichtsstunden sowie später ganze Kurse thematisch als auch strukturell aufzubauen, flexibel und spontan auf die Bedürfnisse und Schwierigkeiten einer Gruppe zu reagieren und vieles mehr, was die Leitung einer Atemgruppe erfordert.
 

Didaktik Einzelunterricht

Hier geht es um das Erlernen des Einzelunterrichts durch Demonstration in der Großgruppe und das Üben in Kleingruppen unter Supervision. Die Arbeit mit den Händen am Körper und am Atem (speziell am Muskeltonus, der Körperhaltung, der Durchlässigkeit für die Atembewegung, dem Atemrhythmus und der Atemqualität) mittels Dehnungen, Druck und "Ansprache" durch die Hände, Atemdiagnostik – sehen und spüren lernen des vorliegenden Atem- und Körperbildes – und die Umsetzung in Interventionen, Aufbau einer Einzelstunde, Stundenprotokollführung, Erstgesprächsführung und vieles mehr wird unterrichtet und geübt.
 

Übung Gruppen- und Einzelunterricht in regionalen Gruppen

Gemeinsame Aufarbeitung der Ausbildungsinhalte, Üben von Einzel- und Gruppenunterricht und Intervision im Einzel- und Gruppenunterricht sind Inhalte der regionalen Übungsgruppen.
 

Lehr-Einzelunterricht

Über Dehnungen, Bewegen einzelner Gelenke oder Körperbereiche, Arbeit mit Druck und Ansprache durch die Hände wird ein vertieftes Empfindungsvermögen für den individuellen Atem geweckt. Atemraum, Atemkraft, Atemrhythmus und der Atem in seiner Veränderlichkeit und Wirkung auf die Gesamtperson werden erfahrbar.

Ergänzende Theorie

Anatomie und Erfahrbare Anatomie

Das anatomische Wissen soll praktisch verwertbar sein und Sicherheit im atempädagogischen Alltag geben. Damit wird es zu einer kreativen Quelle pädagogischen Handelns zum Schutz und Wohl des Klienten. Außerdem soll es die Grenzen des eigenen Handelns und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen therapeutischen und medizinischen Berufen aufzeigen. Die Anatomie, Physiologie und Pathologie des Bewegungs-, Atmungs- und Stimmapparates, deren gegenseitige Beeinflussung und Zusammenhänge des Atems mit verschiedenen Körpersystemen werden behandelt. Das Anatomiebuch und die Wiederholungsfragen dienen zum Vor- und Nachbereiten des Unterrichts. Der Unterrichtsstoff aus der Anatomie wird in einer bewegten Form an sich selbst erfahren.
 

Psychologie und Erfahrbare Psychologie

Es wird psychologisches Grundwissen vermittelt zu Themen wie Gesprächsführung, Umgang mit Berühren, Nähe, Distanz und Grenzen, Körperlesen / körpertherapeutische Charaktertheorie und -diagnostik (im besonderen die Körperstruktur, das Atem- und Bewegungsverhalten), Trauma und seine körperlichen Auswirkungen. Der Stoff soll wie bei der Anatomie praktisch verwertbar sein. Außerdem wird erläutert, welche psychologischen Wirkungen durch die atempädagogische Arbeit auftreten. Die Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede und Abgrenzungen von Psychologie / Psychotherapie und Atempädagogik werden erläutert und diskutiert und Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufgezeigt. Das Psychologieskriptum dient zum Vor- und Nachbereiten des Unterrichts. Die Themen aus der Psychologie werden in Form von Übungen an sich selbst erfahren, mit anderen Auszubildenden erprobt und im Gespräch reflektiert.
 

Gruppendynamik

„Check in” und „Integration” helfen, in der Gruppe anzukommen und Gelerntes sowie Erlebtes an einem Wochenende zu integrieren. Außerdem wird in Gruppendynamik gelernt, Feedback zu geben sowie anzunehmen und gruppendynamische Prozesse zu leiten. Im Sinne der Selbsterfahrung können aktuelle Themen oder Probleme in der Gruppe besprochen werden.
 

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