Fortbildungen

 

Online-Fortbildungen für Atempädagoginnen/-therapeutinnen bzw. Atempädagogen/-therapeuten und andere – am Atem interessierte – Berufe

Neben den hier aufgeführten Veranstaltungen können auch die  Halbtageskurse als Fortbildungen besucht und genutzt werden.

Alle hier aufgeführten Kurse, Fort- und Weiterbildungen werden von folgenden Atem-Berufsverbänden in Deutschland  BV-ATEM®, Schweiz  (AFS) und Österreich  (atemaustria) anerkannt.

Nächster Termin

Fortbildung: Ganzheitliches Atemerleben® zum Bewältigen von Entwicklungstrauma bzw. zur Persönlichkeitsentwicklung – Intro | Online
Datum 14.09.2024 10:00 - 17:30

Beschreibung

Ganzheitliches Atemerleben® zum Bewältigen von Entwicklungstrauma bzw. zur Persönlichkeitsentwicklung – Intro
Fortbildung für alle, die in ihrer pädagogischen oder therapeutischen Arbeit mit Menschen sowohl Bewegung als auch Berührung anwenden und die mehr über diese Thematik und den Atem als besondere Wirkkraft wissen wollen.

Diese Fortbildung beinhaltet hauptsächlich Theorie und Information, auf die später die mehrteilige Weiterbildung mit vor allem praktischer Anwendung sowie dazugehöriger Didaktik und Methodik aufbaut. Es werden grundlegende Kenntnisse über Persönlichkeitsentwicklung und mögliche Entwicklungstraumen vermittelt und wie durch Ganzheitliches Atemerleben® Entwicklungstraumen bewältigt werden können und Persönlichkeitsentwicklung gefördert wird. Somit bietet dieses Intro allen, die in ihrer pädagogischen oder therapeutischen Arbeit mit Menschen sowohl Bewegung als auch Berührung anwenden, vielfältige Informationen und Inspirationen.
Diese Fortbildung ist zudem Voraussetzung für die Teilnahme an der ab 28. März 2025 zum ersten Mal stattfindenden, mehrteiligen Weiterbildung zum Thema und soll der Entscheidungsfindung dafür dienen.

Nach dieser Fortbildung verfügen Sie über ein grundlegendes Verständnis folgender Themen:
  • Bedeutung der Persönlichkeitsentwicklung in Atemlehren und mein persönlicher Zugang zum Thema
  • Bedingungen, die Lernen und Persönlichkeitsentwicklung fördern
  • Persönlichkeitsentwicklung nach dem Hakomi®-Modell, basierend auf der Charaktertheorie von Alexander Lowen (Bioenergetik) und letztlich Wilhelm Reich.
  • Die fünf fundamentalen Grundbedürfnisse und Entwicklungsphasen eines Kindes in den ersten sieben Lebensjahren.
  • Die Polaritäten des Erlebens, wenn die Grundbedürfnisse erfüllt werden und wenn nicht.
  • Der Anpassungsprozess, wenn die fundamentalen Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden, d. h. Entwicklungstrauma geschieht.
  • Die acht verschiedenen Persönlichkeitsstrukturen und Lebensstrategien nach Entwicklungstrauma – Bezeichnungen, Körperbilder usw. (ein erster Überblick).
  • Wie durch Übungen aus dem ganzheitlichen Atemerleben® oder anderen Atemlehren (vor allem auf Basis des zugelassenen Atems) neue bzw. korrigierende Erfahrungen kreiert und Handlungsspielräume erweitert werden können und Persönlichkeitsentwicklung geschieht.
  • Mögliche Barrieren beim Annehmen neuer Erfahrungen und Umsetzen im Alltag.
  • Wie diese Themen und mögliche Beziehungsdynamiken zwischen Menschen mit verschiedenen oder auch gleichen Persönlichkeitsstrukturen – auch im beruflichen Kontext (Projektion, Übertragung, Gegenübertragung) – ausführlicher in der mehrteiligen Weiterbildung vermittelt werden.
  • Struktur, Inhalte, Voraussetzungen usw. der Weiterbildung.
Bonus: Sie erhalten ein Skript mit den Inhalten dieser Fortbildung.

Teilnahmebedingungen: eine abgeschlossene Ausbildung in einem pädagogischen oder therapeutischen Beruf, in dem Sie sowohl Bewegung als auch Berührung mit Menschen anwenden.
Außerdem benötigen Sie einen Computer, ein Laptop oder Tablet mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher sowie einen Internetzugang und möglichst aktuellen Internetbrowser. Eine Teilnahme ohne Kamera und/oder Mikrofon ist nicht möglich! Sie bekommen am Tag vor dem Kurs einen Link für den Einstieg zur Videokonferenz mit Zoom per E-Mail zugesandt. Bei Bedarf kann ich mit Ihnen vorher auch den Einstieg in die Video-Konferenz üben.
Fortbildungszeit: Samstag 10:00 – 12:30 Uhr und 15:00 – 17:30 Uhr
Fortbildungsort: am besten in einem ungestörten Raum mit guter, stabiler Internetverbindung.
Fortbildungsbeitrag: 114,– EUR (Frühbucher*in-Preis 110,– EUR bei Anmeldung und Überweisung bis 3. August und Vielbucher*in-Preis 106,– EUR für all jene, die 2023 oder 2024, d. h. innerhalb eines Jahres einen oder mehrere Kurse mit mindestens 12 Zeitstunden besucht haben).
Anmeldung: Online und den entsprechenden Fortbildungsbeitrag bitte erst am 2. September an Norbert Faller überweisen, Verwendungszweck: Fortbildungstitel.
Fortbildung: Ganzheitliches Atemerleben® zum Bewältigen von Schocktrauma – Intro | Online
27.06.2025 15:30 - 29.06.2025 12:30

Beschreibung

Ganzheitliches Atemerleben® zum Bewältigen von Schocktrauma – Intro
Fortbildung für alle, die mehr über Schocktrauma und den Atem als besondere Wirkkraft in der Arbeit mit dieser Thematik erfahren wollen

Diese Fortbildung findet per Zoom-Video-Konferenz statt und vermittelt grundlegende Kenntnisse über Schocktrauma sowie die Anwendung des Ganzheitlichen Atemerlebens® in der Arbeit mit Betroffenen. Sie beinhaltet eine abwechslungsreiche Mischung aus Theorie (Vorträgen, Powerpoint- und Videopräsentationen), Demonstrationen der spezifischen Arbeitsweise und praktischen Erfahrungen (Wahrnehmungsübungen und exemplarischen Übungseinheiten des Ganzheitlichen Atemerlebens® auf dem Hocker).

Diese Fortbildung ist zudem Voraussetzung für die Teilnahme an der ab 2026 zum dritten Mal stattfindenden, mehrteiligen Weiterbildung zum Thema und soll der Entscheidungsfindung dafür dienen. Sie ist nicht für Supervision und auch nicht zur eigenen Therapie gedacht – dafür finden Sie auf meiner Website eigene Angebote. Sollte aber jemand durch ein angesprochenes Thema unvorhergesehenerweise aktiviert werden, werden Hilfen zur Regulation angeboten.

Schocktrauma entsteht durch ein extrem belastendes und/oder lebensbedrohliches Ereignis, das Furcht, Hilflosigkeit und Entsetzen auslöst. Dabei entstehen unmittelbare natürliche Stressreaktionen wie Steigerung von Blutdruck, Herzschlag und Atemfrequenz zur Mobilisierung aller Energiereserven. Können die mobilisierten Energien nicht verbraucht werden, bleiben sie im Nervensystem gespeichert und verursachen vielfältige physische sowie psychische Störungen. Bei Betroffenen, die das Ereignis nicht aufgearbeitet haben, zeigen sich vielfach z. B.: Bereiche, die sich in einer Konstriktion befinden; Einschränkungen der Atmung bis hin zu Atemerkrankungen usw.; Kontrolle – auf geistiger und Gefühlsebene; Zurückhaltung, Abspaltung und Schwankungen von Gefühlen; fehlende Sicherheit, was sich häufig im Kontaktverhalten äußert usw.

Atemtherapeutische/pädagogische Interventionen wollen und können genau das Gegenteil ermöglichen – Weit-Werden, freien Atemfluss, Auflösen von Kontrolle, Fördern von Fluss, Fähigkeit zu Kontakt usw. Deshalb zieht Atemtherapie/-pädagogik auch entsprechende Klientinnen und Klienten an und sollten Atemtherapeut*innen/-pädagog*innen sowie Therapeut*innen, Pädagog*innen und Trainer*innen, die den Atem in ihre Arbeit einbeziehen, mit dem Thema vertraut sein und Möglichkeiten sowie Grenzen der therapeutischen/atempädagogischen Arbeit mit diesem Klientel kennen. Zudem können bei Menschen, die Schocktrauma erlebt haben, das Wecken von Empfindungen direkt zu traumatischen Erfahrungen führen oder bewährte Übungen eine andere, nicht angenehme Wirkung hervorrufen – weitere wichtige Gründe, warum alle, die in ihrer therapeutischen oder pädagogischen Arbeit mit Menschen sowohl Bewegung als auch Berührung anwenden mehr über das Thema Schocktrauma und über einen qualifizierten Umgang damit wissen sollten.

In dieser Fortbildung befassen wir uns vor allem theoretisch mit Schocktrauma und seinen Auswirkungen und besprechen Möglichkeiten, Schwierigkeiten und Grenzen in der atemtherapeutischen/-pädagogischen Arbeit mit Betroffenen. Zudem werden wir auch praktische Übungen aus der Atemlehre Ganzheitliches Atemerleben® ausführen, die mit Elementen des Somatic Experiencing® SE nach Peter Levine verknüpft werden und bei der Arbeit mit Klientinnen bzw. Klienten, die Schocktrauma erlebt haben, besonders hilfreich sind.

Nach dieser Fortbildung verfügen Sie über ein grundlegendes Verständnis folgender Themen, können sie Ihren Klientinnen und Klienten erläutern und in Ihren atemtherapeutischen/-pädagogischen Interventionen berücksichtigen. Die Themen werden weitgehend in nachstehender Reihenfolge behandelt werden:
  • die Bedeutung von Hier und Jetzt sowie Orientierung
  • Polyvagal-Theorie, speziell hinsichtlich Sicherheit (Neurozeption)
  • die Arbeit mit dem sicheren Ort
  • das sogenannte „titrierte“ – langsame und wohldosierte – Arbeiten
  • die speziellen Haltungen in der Arbeit mit traumatisierten Menschen – Einstimmung auf sich selbst/Selbstanbindung, Einstimmung auf die Klient*innen und Ko-Regulation
  • spezielle verbale Begleitung in der Arbeit mit traumatisierten Menschen
  • die verschiedenen Erfahrungselemente – Empfindungen, Sinneseindrücke/Bilder, Impulse/Bewegungen/Haltungen, Stimmungen/Gefühle und Bedeutungen/Erkenntnisse
  • die Bedeutung von Ressourcen bei Schocktrauma
  • die Bedeutung des neutralen Pols
  • die Definition von Trauma
  • die Unterscheidung zwischen Schocktrauma und Entwicklungstrauma
  • die Funktionen und Reaktionen des autonomen Nervensystems (ANS)
  • Trauma als physiologisches Phänomen – die Überraschungsreaktionen, der Reizreaktionszyklus, die Gefahrenreaktionen
  • das Spurenlesen von Reaktionen des ANS – z. B. Zeichen von Wohlbefinden, Erregung/Aktivierung, Dissoziation und Entspannung
  • mögliche Folgen eines traumatischen Ereignisses
  • die Wechselwirkungen von Trauma und Atem
  • der Zusammenhang von Empfindung und Trauma
  • die speziellen Möglichkeiten der Atempädagogik/-therapie bei der Auflösung von Schocktrauma
  • die Grundprinzipien der Atemlehre Ganzheitliches Atemerleben®, die speziell in der Arbeit mit Menschen, die Schocktrauma erlebt haben, hilfreich sind
  • wann und warum bei Menschen, die Schocktrauma erlebt haben, beste atempädagogische/-therapeutische Übungen nicht im eigentlichen Sinne wirken, sondern gegensätzlich bzw. nicht förderlich
  • verschiedene Möglichkeiten zum Stabilisieren
  • das sogenannte „Pendeln“ – der Wechsel zwischen der Arbeit mit Ressourcen und Trauma
  • die Bedeutung von Grenzen bei Trauma
  • Erste Hilfe nach einem lebens-/bedrohlichen Ereignis
  • und je nach Fragen der Teilnehmer*innen anderes mehr

Bitte bequeme Kleidung und warme Socken tragen.

Bonus: Sie erhalten ein ca. 50-seitiges Skript mit den Inhalten dieser Fortbildung.

Teilnahmebedingungen: Ausbildung in einem Beuf, in dem sowohl Bewegung als auch Berührung mit Menschen angewendet wird.
Außerdem benötigen Sie einen Computer, ein Laptop oder Tablet mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher sowie einen Internetzugang und möglichst aktuellen Internetbrowser. Eine Teilnahme ohne Kamera und/oder Mikrofon ist nicht möglich! Sie bekommen am Tag vor dem Kurs einen Link für den Einstieg zur Videokonferenz mit Zoom per E-Mail zugesandt. Bei Bedarf kann ich mit Ihnen vorher auch den Einstieg in die Video-Konferenz üben.
Fortbildungszeiten: Freitag 15:30 – 19:00 Uhr, Samstag 9:00 – 12:00 und 15:00 – 18:00 Uhr und Sonntag 9:00 – 12:30 Uhr
Fortbildungsort: am besten in einem ungestörten Raum mit guter, stabiler Internetverbindung.
Fortbildungsbeitrag: 289,– EUR (Frühbucher*in-Preis bei Anmeldung bis 23. Mai 259,– EUR). Menschen, die dieses Intro schon einmal besucht haben und gerne wiederholen möchten, zahlen den halben Fortbildungsbeitrag, d. h. 145,– EUR bzw. 129,– EUR.
Anmeldung: Online mit anschließender Überweisung des entsprechenden Kursbeitrages an Norbert Faller, Verwendungszweck: Fortbildungstitel.
 
 

Fortbildungen für Atempädagoginnen/-therapeutinnen bzw. Atempädagogen/-therapeuten in Kleingruppen à drei Personen

Dieses Fortbildungsformat bietet einen vertrauensvollen Rahmen und ermöglicht selbstbestimmte Inhalte, Termine und Zeiten. Es lässt sich (speziell für auswärtige bzw. ausländische Kolleginnen bzw. Kollegen) auch mit einem selbstorganisierten Kultur- oder Freizeitprogramm in Wien kombinieren.

Die Kleingruppen bestehen optimalerweise aus drei Atempädagoginnen/-therapeutinnen bzw. Atempädagogen/-therapeuten, die sich entweder in Gruppenunterricht oder Einzelbehandlungen fortbilden wollen. Sie suchen sich selbst zwei weitere Atemkolleginnen bzw. Atemkollegen, mit denen Sie gerne solch eine Fortbildung machen möchten, besprechen im Vorhinein die Inhalte und vereinbaren einen Termin.
 
  • Bei einer Fortbildung in Gruppenunterricht bringen die Atempädagoginnen/-therapeutinnen bzw. Atempädagogen/-therapeuten z. B. einzelne Übungen oder ganze Übungsstunden mit, die sie besprochen und/oder im Unterrichten direkt gecoacht haben wollen. Auch können Gruppenstunden zu bestimmten Themen gemeinsam entwickelt, dann gehalten und direkt gecoacht werden.
  • Bei einer Fortbildung in Einzelbehandlungen können z. B. spezifische Interventionen (Griffe, verbale Begleitung usw.) vermittelt und/oder geübt werden oder die Kolleginnen bzw. Kollegen behandeln sich wechselnd und werden dabei direkt im Prozess gecoacht.
  • Bei einem ganzen Fortbildungstag kann auch z. B. der Vormittag für Gruppenunterricht und der Nachmittag für Einzelbehandlungen oder umgekehrt genutzt werden.
 
Termine: nach Vereinbarung – meist sind nur die Wochentage Dienstag, Mittwoch und Donnerstag möglich.
Zeiten: nach Vereinbarung – z. B.: 09:00 – 12:00 und 15:00 – 18:00 Uhr
Ort: Trazerberggasse 6/2B/1, 1130 Wien – eine Google Map finden Sie unter Kontakt.
Beitrag bei 3 Personen: 120,– EUR pro Person pro ½ Tag = 3 Zeitstunden, 220,– EUR pro Person pro Tag = 6 Zeitstunden
 
 

Fortbildungen für Verbände oder Gruppen

Auch für Verbände oder Gruppen von Atempädagoginnen/-therapeutinnen bzw. Atempädagogen/-therapeuten oder anderen Berufen bietet Norbert Faller Fortbildungen an.

Hier können die Inhalte gemeinsam vereinbart und speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt werden – siehe entsprechende Angebote in der Fortbildungsübersicht.
Kosten: in Österreich 1500,– EUR, im Ausland 1750,– EUR pro Tag / 4 Unterrichtseinheiten à 80 Minuten (zuzüglich Spesen wie Fahrtkosten und Unterkunft)
 
 

Supervision

Für Atempädagoginnen/-therapeutinnen bzw. Atempädagogen/-therapeuten bietet Norbert Faller Supervision an.

Einzelsupervision

Termine: nach Vereinbarung
Kosten pro Zeitstunde: 105,– EUR bzw. 100,– EUR wenn Sie 5 Termine und 95,– EUR wenn Sie 10 Termine genommen haben.
Ort: Trazerberggasse 6/2B/1, 1130 Wien – eine Google Map finden Sie unter Kontakt.

Gruppensupervision

Termine: nach Vereinbarung
Kosten: 130,– EUR pro Zeitstunde und Gruppe
Ort: Trazerberggasse 6/2B/1, 1130 Wien – eine Google Map finden Sie unter Kontakt.
 

Auch Online-Supervision oder per Zoom ist auf Anfrage und nach Vereinbarung möglich.