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Übung des Monats

Achselhöhle dehnen Februar

Achselhöhle dehnen
Ausgangshaltung: Nehmen Sie eine aufrechte Sitzhaltung ein (Details dazu finden Sie unter diesem Link). Lassen Sie die Arme locker hängen. Schließen Sie die Augen und sammeln Sie sich.
 
Bewegungsablauf: Heben Sie von den Fingerspitzen aus die rechte Hand zur Seite und führen Sie diese in einer weiten Bewegung seitlich hinauf bis über den Kopf bzw. so weit, wie Sie ohne Mühe und Beschwerden kommen. Die Handfläche sollte nach außen und zum Schluss nach oben zur Decke zeigen, der Arm leicht gebeugt sein, Ihr Gewicht auf der rechten Hüfte lagern und Oberkörper, Hals und Kopf sich leicht zur linken Seite neigen. Dehnen Sie deutlich Ihre rechte Achselhöhle. Nun lassen Sie den Arm langsam und kontinuierlich zurück, bis er wieder hängt und kehren Sie gleichzeitig in die aufrechte Sitzhaltung zurück. Wiederholen Sie diesen Ablauf mehrmals.
Anschließend lassen Sie die Arme locker hängen und spüren einen Moment nach. Vergleichen Sie rechte und linke Achselhöhle, aber auch beide Körperseiten. Welche Unterschiede können Sie wahrnehmen? Dehnen Sie nun auf gleiche Weise mehrmals die linke Achselhöhle und später beide Achselhöhlen abwechselnd.
 
Atem: Sobald Sie mit dem Bewegungsablauf vertraut sind, nehmen Sie wahr, wie sich der Atem darauf einstellt. Wenn Sie die Bewegung eher langsam und groß ausführen, dann fließt der Atem im eigenen Maß. Bei rhythmischem und nicht zu langsamem Üben sowie zugelassenem Atem wird der Einatem kommen, während Sie den Arm heben und die Achselhöhle dehnen. Der Ausatem wird – am besten stimmlos über den Mund – gehen, während Sie den Arm zurückbewegen.
Spüren Sie abschließend nach.
 

Mögliche Wirkungen

Können Sie die nachstehenden Wirkungen wahrnehmen oder vielleicht andere?
 
Körper: Schultern, Arme, Hände und vor allem Achselhöhlen und Brustkorb werden belebt. Der Brustkorb fühlt sich weiter, die Schultern lockerer und breiter an. Nacken, Hände und Arme sind gelöster und besser durchblutet. Die Arme hängen freier, mit mehr Zwischenraum zum Rumpf. Wenn Sie beim Senken des Armes den Ausatem bewusst begleiten, stellt sich in der Regel eine Empfindung des Niederlassens ein. Der Schultergürtel kann sich besser auf dem Brustkorb niederlassen und das ganze Körpergewicht kann besser nach unten an den Hocker und den Boden abgegeben werden. Hoher Blutdruck kann sich regulieren.
 
Seele und Geist: Offenheit, Weite, Gelassenheit und Gedankenruhe entstehen.
 
Atem: Der Atem vertieft sich. Atembewegung breitet sich in den Brust- und Schulterbereich aus, Atemschwingung in die Arme, Hände und den Kopf. Der lösende absteigende Ausatem und eine deutlichere Atempause entstehen.
 
Eine Übersicht über alle Atemübungen für zu Hause und die Pause im Arbeitsalltag finden Sie unter Übungen.
 

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